ATP-Test

Schneller und zuverlässiger ATP-Test zur Überprüfung der Oberflächenreinheit.

Der ATP-Test liefert sofortige Ergebnisse zur Bewertung der Reinigungseffizienz.

Der ATP-Test (Adenosintriphosphat-Test) ist eine schnelle und zuverlässige Methode zur Bewertung der Oberflächenreinheit nach Reinigung und Desinfektion. ATP ist in allen lebenden Zellen vorhanden und kann daher als Indikator für organische Verunreinigungen und biologische Kontamination dienen. Mit Hilfe von Lumineszenzmessungen wird die auf der Oberfläche vorhandene ATP-Menge bestimmt. Das Verfahren liefert innerhalb von Sekunden Ergebnisse und eignet sich ideal zur schnellen Überprüfung der Reinigungseffizienz in Reinräumen und Produktionsbereichen.

Ihre Vorteile:

Schnelle und sichere Reinheitsprüfung per ATP-Test – sofortige Ergebnisse für eine effiziente Qualitätskontrolle Ihrer Oberflächen.

Sofortergebnis in Sekunden statt Tagen

ATP-Tests liefern unmittelbar nach der Probenahme ein quantitatives Reinheitsergebnis – kein Warten auf Laborauswertungen, maximale Reaktionsgeschwindigkeit.

Objektiver Nachweis der Oberflächenreinheit nach der Reinigung

Wir prüfen validiert, ob Ihre Reinigungsprozesse tatsächlich wirksam sind – als GMP-konformer Nachweis für Reinigungsvalidierung und Routinekontrollen.

Einsatz in allen GMP-Klassen & Produktionsbereichen

Der ATP-Test ist flexibel einsetzbar – von Produktionsflächen und Maschinen bis hin zu Handschuhen und Schutzkleidung im Reinraum.

Lückenlose Protokollierung & Trendauswertung

Alle Messwerte werden digital erfasst, ausgewertet und in einem übersichtlichen Bericht mit Grenzwertbewertung und Trendanalyse dokumentiert.

Sie haben eine Frage zum Thema ATP-Test?

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Buchen Sie jetzt Ihre unverbindliche Beratung und klären Sie in einem kurzen Gespräch, welche Reinraumklasse, Raumaufteilung und technischen Anforderungen für Ihr Vorhaben wirklich sinnvoll sind. Sie erhalten eine erste Einschätzung zu Vorgehen, Aufwand, Kosten und Zeitplan – transparent, praxisnah und ohne Verpflichtung.
Der Ablauf
In 4 Schritten zur perfekten ATP-Test.
Von der ersten Anfrage bis zum Projektstart erhalten Sie eine klare Vorgehensweise, realistische Einschätzungen und eine Planung, die im Betrieb zuverlässig funktioniert.

Schritt 1:
Kontakt aufnehmen

Schildern Sie uns kurz Ihre Anforderungen, Prozesse und Rahmenbedingungen. Wir melden uns zeitnah und klären, welche Reinraumziele für Sie sinnvoll sind.

Schritt 2:
Kostenlose Beratung

In einem kostenlosen Gespräch analysieren wir Material und Personenflüsse, Risiken und Schnittstellen. Sie erhalten eine erste Einschätzung zu Vorgehen, Aufwand, Kosten und Zeitplan.

Schritt 3:
Abgestimmtes Angebot

Auf Basis der Beratung erstellen wir Ihnen ein detailliertes Angebot. Mit Ihrer Freigabe erfolgt die Beauftragung und wir schaffen die verbindliche Grundlage für die Fachplanung Ihres Projekts.

Schritt 4:
Termine & Projektstart

Wir stimmen Meilensteine und Verantwortlichkeiten ab und starten strukturiert in die Planung. Sie erhalten klare Ergebnisse wie Layout, Zonierung, Raumbuch und technische Spezifikation als Grundlage.
FAQ

Häufig gestellte Fragen zum ATP-Test.

Der ATP-Test misst Adenosintriphosphat (ATP) – ein Molekül, das in allen lebenden Zellen vorkommt, also in Bakterien, Hefen, Schimmelpilzen, aber auch in Pflanzen- und Tierresten. Wenn ATP auf einer Oberfläche nachgewiesen wird, ist das ein zuverlässiger Hinweis auf biologische Verunreinigung. Die Messung nutzt eine biochemische Reaktion (Luciferin/Luciferase), die bei Kontakt mit ATP Licht erzeugt. Dieses Licht wird in einem Luminometer gemessen und als RLU-Wert (Relative Light Units) ausgegeben. Je höher der Wert, desto stärker die Verunreinigung. Das Ergebnis liegt innerhalb von Sekunden vor.

Der ATP-Test ist das weltweit meistgenutzte Verfahren zur Echtzeitkontrolle von Reinigungsprozessen. Er beantwortet drei zentrale Fragen: Wirkt das eingesetzte Reinigungsmittel tatsächlich? Reinigt das Reinigungspersonal gründlich genug? Und funktionieren die Einschleus- und Materialflussprozesse, also gelangt durch Personal oder Material keine Kontamination in den Reinraum? Der große Vorteil gegenüber klassischen mikrobiologischen Methoden ist die Geschwindigkeit: Sie müssen nicht tagelang auf Laberergebnisse warten, sondern können sofort reagieren.

Beim ersten Einsatz erstellen wir gemeinsam mit Ihnen einen Plan der Messpunkte und nehmen nach einer intensiven Reinigung die Referenzwerte auf. Auf dieser Basis legen wir die einzuhaltenden Grenzwerte in RLU fest – inklusive Warn- und Aktionsgrenzen. Bei jeder weiteren Messung wird eine definierte Fläche von 10 x 10 cm mit einem Testkit abgestrichen und die Probe anschließend in der Dunkelkammer eines Luminometers ausgewertet. Das Ergebnis wird sofort mit dem Referenzwert verglichen. Wir verwenden ausschließlich 3M Clean-Trace Surface ATP Tests, die durch ein stabiles Enzym eine gleichbleibend hohe Wiederholbarkeit gewährleisten.

Der größte Vorteil ist die Geschwindigkeit: Sie erhalten das Ergebnis in Sekunden statt in Tagen. Dadurch können Sie Oberflächen positiv freigeben, bevor die nächste Produktion startet – das spart Zeit und reduziert das Risiko. Außerdem ermöglicht der Test eine systematische Datenerfassung mit Trendanalysen, sodass Sie Problemzonen frühzeitig erkennen können. Stellen, die bei Tests wiederholt auffällig werden, lassen sich gezielt identifizieren und die Reinigungsprozesse entsprechend anpassen.

Nein, er ergänzt es. Der ATP-Test weist jede biologische Verunreinigung nach – also nicht nur Keime, sondern auch organische Rückstände. Er sagt Ihnen schnell, ob eine Oberfläche sauber ist, kann aber nicht differenzieren, um welche Mikroorganismen es sich handelt. Das mikrobiologische Monitoring identifiziert dagegen gezielt Bakterien- und Pilzarten, braucht aber deutlich mehr Zeit. Ideal ist die Kombination beider Verfahren: Der ATP-Test für die schnelle Routinekontrolle und das mikrobiologische Monitoring für die tiefergehende Analyse.

Das hängt von Ihrem Reinigungsplan und der Kritikalität der Bereiche ab. Viele unserer Kunden führen den Test nach jeder Reinigung in den kritischen Zonen durch, um die Oberflächen direkt freizugeben. In weniger kritischen Bereichen kann ein wöchentliches oder monatliches Intervall ausreichend sein. Entscheidend ist, dass Sie regelmäßig Daten erheben, um Trends erkennen zu können. Wir helfen Ihnen gern dabei, einen praxistauglichen Messplan aufzustellen, der zu Ihren Abläufen passt.