Mikrobiologisches Monitoring
Professionelles mikrobiologisches Monitoring zur Überwachung der Reinraumhygiene.
Mikrobiologisches Monitoring ist unverzichtbar für die Qualitätssicherung in der Pharmaproduktion.
Das mikrobiologische Monitoring dient der Überwachung der mikrobiellen Belastung in Reinräumen und GMP-relevanten Bereichen. Es umfasst die Luftkeimmessung mit Luftkeimsammlern (aktives Monitoring), Sedimentationsplatten (passives Monitoring) sowie Oberflächen- und Personalmonitoring mit Kontaktplatten und Abklatschplatten. Die Probenahme erfolgt gemäß ISO 14644 und EU GMP Annex 1 an festgelegten Probenahmeorten und zu definierten Zeitpunkten. Alle Ergebnisse werden dokumentiert und mit den Grenz- und Warnwerten verglichen.
Ihre Vorteile:
Umfassendes mikrobiologisches Monitoring nach GMP – von der Probenahme bis zur Auswertung und Dokumentation aus einer Hand.
Keimzahlbestimmung nach ISO 14698 & EU-GMP Annex 1
Wir beproben Luft, Oberflächen und Personal nach validierter Methodik – normgerecht, reproduzierbar und GMP-konform dokumentiert.
Frühzeitige Erkennung mikrobiologischer Trends
Regelmäßiges Monitoring deckt schleichende Kontaminationsquellen auf, bevor Grenzwertüberschreitungen zur Produktionsgefährdung werden.
Vollständige Berichterstellung für Ihre Qualifizierungsakte
Alle Monitoring-Ergebnisse werden mit Trendanalyse und Bewertung dokumentiert – direkt verwendbar für Behördeninspektionen und Audits.
Zuverlässiger Partner für Routinemonitoring & Sonderproben
Ob regelmäßiges Umgebungsmonitoring oder Sonderbeprobung nach kritischen Ereignissen – wir sind kurzfristig verfügbar und liefern schnelle Ergebnisse.
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FAQ
Häufig gestellte Fragen zum Mikrobiologischen Monitoring.
Beim mikrobiologischen Monitoring wird die Keimbelastung in Ihrem Reinraum erfasst – also Bakterien, Schimmelpilze und gegebenenfalls Viren in der Raumluft. Während die Partikelzählung nur aussagt, wie viele Teilchen in der Luft sind, zeigt das mikrobiologische Monitoring, ob lebende Mikroorganismen vorhanden sind, die Ihr Produkt kontaminieren könnten. Der EU-GMP-Leitfaden Annex 1 schreibt für klassifizierte Bereiche Grenzwerte für die mikrobielle Belastung vor – deren Einhaltung müssen Sie regelmäßig nachweisen.
Wir bieten drei Verfahren an, die sich in Aufwand und Aussagekraft unterscheiden. Bei der Sedimentationsmethode wird eine Agarplatte offen im Raum positioniert und Keime lagern sich über einen bestimmten Zeitraum darauf ab – ein einfaches und bewährtes Verfahren. Bei der Impaktionsmethode wird Luft aktiv auf einen Agarteststreifen gesaugt, was eine zuverlässige quantitative Bestimmung von Pilzen und Bakterien ermöglicht. Die Filtrationsmethode nutzt einen Gelatinefilter, auf dem die Mikroorganismen aufgefangen und anschließend auf Nährboden übertragen werden – dieses Verfahren liefert sowohl quantitative als auch qualitative Ergebnisse und erlaubt sogar eine mikroskopische Untersuchung. Welche Methode sinnvoll ist, hängt von Ihrer Fragestellung und den regulatorischen Anforderungen ab.
Das hängt von der Reinheitsklasse und Ihrem Monitoringplan ab. In höherklassigen Bereichen (Klasse A und B) ist eine Messung bei jeder Produktionskampagne oder mindestens wöchentlich üblich. In Klasse C und D sind längere Intervalle möglich, zum Beispiel monatlich. Wichtig zu wissen: Eine einzelne Messung ist immer nur eine Momentaufnahme, weil die Keimbelastung in der Luft erheblichen Schwankungen unterliegt – abhängig von Personalbewegungen, Temperatur, Feuchtigkeit und Luftzirkulation. Deshalb ist eine regelmäßige Wiederholung für eine belastbare Risikobetrachtung unverzichtbar.
Ja, das ist einer der großen Vorteile der Luftkeimsammlung gegenüber anderen Verfahren. Entdeckte Schimmelpilze und Bakterien lassen sich häufig bis auf Artenebene bestimmen. Das ermöglicht eine deutlich genauere Einschätzung des Gefahrenpotenzials – denn nicht jeder Keim ist gleich kritisch für Ihr Produkt. Besonders detailliert ist die Auswertung bei der Filtrationsmethode, weil sich der Gelatinefilter auflösen und unter dem Mikroskop genauer betrachten lässt.
Bei der Interpretation der Ergebnisse sollten Sie bedenken, dass Mikroorganismen in Konkurrenz zueinander stehen. Auf den Nährböden kann es vorkommen, dass schnell wachsende Keime langsamere überwuchern oder dass einzelne Organismen ihre Keimfähigkeit verlieren. Das bedeutet, dass das Ergebnis auf dem Nährboden nicht immer eins zu eins die tatsächliche Keimbelastung im Raum widerspiegelt. Genau deshalb ist die Wahl der richtigen Messmethode und die regelmäßige Wiederholung so wichtig. Wir beraten Sie gern, welches Verfahren für Ihre Anforderungen die aussagekräftigsten Ergebnisse liefert.
Ja, das ist in der Praxis auch üblich. Das mikrobiologische Monitoring ergänzt die Partikelzählung sinnvoll, weil es eine zusätzliche Dimension der Reinraumüberwachung abdeckt – nämlich die biologische. Beide zusammen liefern ein umfassendes Bild von der Luftqualität in Ihrem Reinraum. Wir können das Monitoring auch zusammen mit dem ATP-Test für die Oberflächenkontrolle durchführen, sodass Sie sowohl die Luft als auch die Oberflächen in einem Termin geprüft haben.