H2O2 Begasung

Professionelle H2O2-Begasung zur Dekontamination von Reinräumen und Isolatoren.

H2O2-Begasung ist eine der effektivsten Methoden zur Reinraumdekontamination.

Die H2O2-Begasung (Wasserstoffperoxid-Begasung) ist eine bewährte Methode zur vollflächigen Dekontamination von Reinräumen, Isolatoren, Sicherheitswerkbänken und anderen geschlossenen Systemen. Wasserstoffperoxid-Dampf dringt in alle Bereiche des Raumes ein und inaktiviert zuverlässig Bakterien, Viren, Sporen und Pilze. Die Begasung wird mit kalibrierten H2O2-Generatoren durchgeführt und durch biologische Indikatoren validiert. Nach der Begasung wird der Raum belüftet bis der Sicherheitsgrenzwert für H2O2 unterschritten ist.

Ihre Vorteile:

Validierte H2O2-Begasung mit vollständiger Dokumentation – für eine lückenlose und nachweisbare Dekontamination Ihrer Reinräume.

Validierte Dekontamination nach EU-GMP Annex 1

Unsere H₂O₂-Begasung erfolgt nach validiertem Verfahren mit nachgewiesener Keimreduktion – GMP-konform und behördlich anerkannt.

6-log-Reduktion für höchste Sicherheitsanforderungen

Wir erzielen nachweislich eine Keimreduktion von 6 Zehnerpotenzen – auch für aseptische Bereiche und Isolatoren nach aktuellen GMP-Standards.

Rückstandsfreier Prozess – kein Materialschaden

H₂O₂-Begasung zersetzt sich vollständig zu Wasser und Sauerstoff – sicher für Materialien, Geräte und Mitarbeiter nach korrekter Belüftung.

Vollständige Validierungsdokumentation & Zyklusverifizierung

Sie erhalten alle Belege für Ihre Qualifizierungsakte: Prozessparameter, biologische Indikatoren, Nachweismessungen und Freigabebericht.

Sie haben eine Frage zum Thema H2O2 Begasung?

Buchen Sie jetzt Ihre unverbindliche Beratung.

Buchen Sie jetzt Ihre unverbindliche Beratung und klären Sie in einem kurzen Gespräch, welche Reinraumklasse, Raumaufteilung und technischen Anforderungen für Ihr Vorhaben wirklich sinnvoll sind. Sie erhalten eine erste Einschätzung zu Vorgehen, Aufwand, Kosten und Zeitplan – transparent, praxisnah und ohne Verpflichtung.
Der Ablauf
In 4 Schritten zur perfekten H₂O₂-Begasung.
Von der ersten Anfrage bis zum Projektstart erhalten Sie eine klare Vorgehensweise, realistische Einschätzungen und eine Planung, die im Betrieb zuverlässig funktioniert.

Schritt 1:
Kontakt aufnehmen

Schildern Sie uns kurz Ihre Anforderungen, Prozesse und Rahmenbedingungen. Wir melden uns zeitnah und klären, welche Reinraumziele für Sie sinnvoll sind.

Schritt 2:
Kostenlose Beratung

In einem kostenlosen Gespräch analysieren wir Material und Personenflüsse, Risiken und Schnittstellen. Sie erhalten eine erste Einschätzung zu Vorgehen, Aufwand, Kosten und Zeitplan.

Schritt 3:
Abgestimmtes Angebot

Auf Basis der Beratung erstellen wir Ihnen ein detailliertes Angebot. Mit Ihrer Freigabe erfolgt die Beauftragung und wir schaffen die verbindliche Grundlage für die Fachplanung Ihres Projekts.

Schritt 4:
Termine & Projektstart

Wir stimmen Meilensteine und Verantwortlichkeiten ab und starten strukturiert in die Planung. Sie erhalten klare Ergebnisse wie Layout, Zonierung, Raumbuch und technische Spezifikation als Grundlage.
FAQ

Häufig gestellte Fragen zur H₂O₂-Begasung.

Bei der H₂O₂-Begasung wird Wasserstoffperoxid verdampft und als Gas im gesamten Reinraum verteilt. Das Gas lagert sich als hauchdünne Schicht auf allen Oberflächen ab und vernichtet dort zuverlässig Bakterien, Schimmelpilze, Hefen und sogar Sporen. Das Verfahren wird zur Bio-Dekontamination ganzer Räume eingesetzt – zum Beispiel nach einer mikrobiologischen Kontamination, bei der Erstinbetriebnahme eines neuen Reinraums, nach Umbauarbeiten oder als regelmäßige Maßnahme im Rahmen Ihres Hygienekonzepts.

Der Prozess besteht aus vier Phasen. Zuerst wird die Verdampferplatte unseres H₂O₂-Generators auf etwa 140 °C vorgeheizt. Dann wird flüssiges Wasserstoffperoxid auf die heiße Platte aufgebracht, wo es schlagartig verdampft. Ein Ventilatorensystem verteilt den Dampf gleichmäßig im Raum, bis auf allen Oberflächen eine sogenannte Mikrokondensation eintritt – also eine lückenlose Benetzung auf Molekülebene. Danach folgt eine Einwirk- und Haltezeit von üblicherweise 15 bis 25 Minuten. Abschließend wird das verbleibende H₂O₂ über einen Katalysator zu Wasser und Sauerstoff zerlegt. Die Steuerung erfolgt von außerhalb des Raums.

Ja. Wasserstoffperoxid hat eine gute Materialverträglichkeit und eignet sich auch für empfindliche Geräte und Inventar. Es ist nicht karzinogen und erfordert keine spezielle Konditionierung der Raumluft. Am Ende des Prozesses wird das H₂O₂ vollständig katalytisch zu Wasser und Sauerstoff abgebaut – es bleiben keine Rückstände auf den Oberflächen zurück. Das macht das Verfahren besonders umweltfreundlich und sicher für den anschließenden Produktionsbetrieb.

Die gesamte Prozessdauer hängt von der Raumgröße und den Gegebenheiten vor Ort ab. Die Aufheizphase dauert etwa 7 bis 10 Minuten, die Begasungsphase bis zum Erreichen der Mikrokondensation variiert je nach Raumvolumen. Die Einwirkzeit beträgt üblicherweise 15 bis 25 Minuten. Der längste Einzelschritt ist die anschließende Abbauphase, die sich durch Zuschaltung Ihrer Lüftungsanlage und zusätzlicher Belüftungseinheiten beschleunigen lässt. Für einen durchschnittlichen Reinraum sollten Sie insgesamt mit einigen Stunden rechnen.

Wir übernehmen den gesamten Prozess von der Planung bis zum Abschlussbericht. Das beginnt mit einer Vorabprüfung der Machbarkeit und einer Begehung vor Ort. Wir führen die Sicherheitsbelehrung und die notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen durch, stellen das komplette Equipment bereit und positionieren die Geräte sowie die Bioindikatoren. Unsere erfahrenen Techniker führen die Dekontamination durch und überwachen den gesamten Prozess. Nach Abschluss untersuchen wir die Bioindikatoren, erstellen einen Zwischenbericht und liefern Ihnen eine vollständige GMP-gerechte Dokumentation mit ausführlichem Abschlussbericht.

Zum Nachweis der Wirksamkeit setzen wir Bioindikatoren ein – das sind Teststreifen mit besonders widerstandsfähigen Sporen, die an verschiedenen Stellen im Raum platziert werden. Wenn nach der Begasung auf diesen Indikatoren kein Wachstum mehr nachweisbar ist, gilt die Dekontamination als erfolgreich. Die Ergebnisse dokumentieren wir vollständig in einem GMP-konformen Bericht, den Sie bei Inspektionen vorlegen können. Außerdem wird der gesamte Prozessverlauf – Temperatur, H₂O₂-Konzentration und alle Phasen – GMP-gerecht aufgezeichnet.