ERHOLZEITMESSUNG

Z i e l

 

Es soll die Erholzeit des Reinraums nach einem simulierten Ausfall der RLT - Anlagen ermittelt werden. Die Messung erfolgt in den klassifizierten Räumen und wird in Anlehnung an die Normen VDI 2083, Blatt 3/ und EN ISO 14644, Blatt 3 durchgeführt.

 

D u r c h f ü h r u n g

 

Die Anzahl der Messpunkte kann zwischen einem Messpunkt pro Raum und einem Messpunkt pro 40 m² gewählt werden. Die Erholzeit wird an dem Messpunkt bestimmt, der bei der Reinheitsklassenbestimmung die größte Partikelzahl aufweist. Die Angabe des Messpunktes im Übersichtsschema beschreibt die Lage des Messpunktes und dient der Zuordnung der Ausdrucke des Partikelzählers zu den Räumlichkeiten. Die Anzahlkonzentration ist im Minutentakt zu messen und auszudrucken. Zur Auswertung werden die Partikelkonzentrationen für die Partikel mit d p > 0,5 µm (Klassifizierungspartikel nach Annex 01 des EG-GMP- Leitfadens) herangezogen. Die Messung wird bei Ausgangsbedingungen im einreguliertem Zustand der RLT - Anlagen begonnen. Nach ca. 5 Minuten wird die Partikelkonzentration im Raum mit einem Aerosolgenerator künstlich erhöht. Der Aerosolstrom des Generator wird unter einem Zuluft – Drall - Auslass in den Reinraum eingebracht und verteilt. Der Aerosolgenerator wird nach Erreichen eine relative konstanten kumulativen Anzalkonzentration der Partikel > 0,5 µm von mindestens 35*106 / m³ ausgeschaltet.

 

Es wird die Anzahlkonzentration im Minutentakt verfolgt. Der Zeitpunkt der erforderlichen Reinheitsklasse oder aber mindestens einer hundertfachen Verdünnung der (für Partikel der Größe 0,5 µm) wird als Erholzeit protokolliert (Zeiterfassung: Ausdruck Partikelzähler).

 

Zur Ermittlung der Erholzeit werden der Startzeitpunkt der Messung nach Kontamination des Raumes und der Zeitpunkt des Erreichens des 1% -Kriteriums herangezogen. Der absolute Betrag der Differenz beider Zeiten gilt als Erholzeit.

 

Die Messung der Partikelkonzentrationen erfolgt mit einer Verdünnungsstrecke Faktor 1:1000. D.h. alle Angaben zu Partikelzahlen auf den Ausdrucken des Partikelzählers sind mit dem Faktor 1000 zu multiplizieren. Die Verwendung einer Verdünnungsstrecke ist auf Grund der Empfindlichkeit der Partikelzählers notwendig.

 

Die Partikelkonzentrationen können der Rohdatendokumentation (Ausdrucke des Partikelzählers) zur Erholzeitmessung in der Anlage entnommen werden.

 

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